In den 20er und 30er Jahren wurde eine wirkliche Massenfabrikation von Kinderwagen zu erschwinglichen Preisen eingeleitet. Die hohen Räder schrumpften zusammen. Tiefliegende Wagen wurden aus Korb, Holz oder Stahlblech produziert. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde auch behelfsweise auf Presspappe zurückgegriffen. Der Raum Zeitz blieb bis zum zweiten Weltkrieg das Zentrum der deutschen Kinderwagen-Industrie. Nach dem Krieg formierte sich die Kinderwagenindustrie im Westteil Deutschlands neu. Im oberfränkischen Raum entstand ein neues Zentrum der Fertigung. Betriebe, die vor dem Krieg die Zeitzer Industrie mit Körben beliefert hatten, gingen erfolgreich zur Fertigung kompletter Kinderwagen über. Etwas abseits dieses “Zentrums” wurde im Jahr 1947 die Firma teutonia gegründet.
1975 wird Teutonia Lieferant der Einkaufsverbände ARDEK und IGEKA. Ab diesem Zeitpunkt hat die Firma teutonia eine überregionale Bedeutung. Hinzu kommen die ersten Exportländer: Holland und Belgien. Nachfolgend dehnt sich der Export unter anderem auf Österreich, Schweiz, Dänemark und Skandinavien aus.
Seit 1997 verfügt Teutonia als erster Kinderwagenhersteller über das TOXPROOF-Zeichen des TÜV-Rheinland für schadstofffreie Produkte.
(Quelle: http://www.teutonia.de)